Paul van Panhuys

Liebe Künstlerfreunde!

Meditations Arbeit. Fragen an meinem Vater

Ich unterscheide im Entstehungsproces mehr oder weniger verschiedene Schritten, die Ich dan beschreiben möchte. Das  erste Teil, wobei die Begegnung mit das wesenhafte, oder das Wesen der Aufgabe bedeutsam wichtig ist, hat mit Fähigkeiten zu tun die mit die innere Entwicklung des Künstlers in verbindung gebracht werden können. Ich möchte etwas von meine eigene Erfahrungen und Entdekkungen erzählen.

1. Als Ich anfange muß ich mich immer den Raum ein wenig sauber machen. Das Atelier ein wenig putzen, Geschier aufräumen, Correspondens aussuchen usw. Damit mache Ich mein inneren Raum auch sauber und bekomme Ich Ortnung und Ruhe in meinem Kopf.

2. Ein nächste Schritt ist dan einer der Abstimmung, oder die richtige Stimmung finden (sogar in musicalische Sinn) um mich einen Auftrag zuzuwenden.

3. Damit kan eine Basisstimmung entstehen von woher Ich kontakt suchen kann mit das Wesen das im Entstehungsproces kommen möchte. Ich unterscheide vier wegen um zu ein solche Wesensbegegnung zu kommen. Es bedarf eine bestimmte sensibilität die Ich mich langsam denke erworben zu haben mit hilfe meditativer Uebungen und ins besondere das Achtfaltige Pfad von Buddha, so wie Rudolf Steiner das umgearbeitet hat in die meditative neben-Uebungen für die Tagen der Woche (Anweisungen für eine esotherische Schulung, GA 245). Ich unterscheide dabei vier Wegen auf dem Ich das Wesen von verschiedene seiten näheren kann:

a. Den Weg durch die Intensionen der Auftraggeber.

b. Den Weg durch die Anregungen der Genius-Loci

c. Den Weg entlang die Funktionen und programmatische Bedingungen.

d. Den Weg entlang die materiëlle Möglichkeiten.

Damit habe Ich die Möglichkeit zu spüren wer Ich vor mich habe, und mit wem Ich in kontakt trette.

4. Als vierter Schritt versuche Ich mit diesem Wesen das in Erscheinung treten will zu tanzen! Der eine macht einen Schritt, Bewegung, oder Gebärde, und die andere folgt oder schwingt mit. Hier unterscheide Ich drei Tanz-podia:

  1. Das innerlich bewegt werden in der Seele und selber die Seele in Bewegung bringen im Zusammenspiel mit meinem Tanzpartner.
  2. Diese innerliche Erfahrungen in Eurythmie übertragen und am eigenem Leib erfahrbar machen.
  3. In Ton- oder Pappe-Model die verschiedene Gesten weiter zu konkretisieren, wobei Ich immer kleine Geschenken bekommen in, wie Mann sagt: “Unerwartette gelungen Handlungen”.

5. In das  hinhörchen auf die Poësie des Tanzpartners werde Ich in eine weiter Intimität gebracht, die Anlass gibt zu dichten mit:

a. Licht und Farbe.

b. Rythmus in Ballen und Spreitzen der Räumlichkeit zu bringen.

c. Umgangs-Höflichkeiten der Materialiën (Wer gibt Vorrang an wem) zu gestalten.

d. Sanfte, oder ausführliche Uebergänge der Räumlichkeiten, alsob es einen Märchen-Erzählung betrift, schaffen.

Ich glaube das in diese 5. Schritt große pedagogische Möglichkeiten der Architectuur beschlossen liegen, wobei das Wesen das in Erscheinung treten will Organen zur Verfügung bekommen kan zu Menschen zu sprechen und sogar zu Erziehen. Das zeigt sich dan nicht als die eigene Fähigkeiten, oder Verworbenheiten des Architekten, aber als ein sich Aussprechen dieses Wesens. Ich vermutte das dieses durchschreiten der vier Gebieten der Zeitkunsten:

- Musik,

- Socialkunst,

- Bewegungskunst und

- Poësie

für jeder Bildende Künstler sich ähnlich volziehen kann. Im 6. Schritt kommt man dann aber in seine Beruflichkeit, oder Fachmanschaft, und da fängt das in Erscheinung treten erst richtig an.

6. Die sechste Schritt ist für mich also die Umsetzung zum Handwerk. Und hier entscheidet sich das Wesen erst richtig für die Erscheinung in Architectuur, Bildhauerei oder Mahlerei. Und wird man als Künstler zum Mutter.

7. In den Schritt der Realisation und Ausführung löst sich das Kunstwerk vom Künstler und beteiligen sich immer mehr Personen an das Process. Die Verbindung mit das Wesen wird dan almählig immer mehr peripher und das Gespräch ändert dan in seine Kwalität. Die Schwierigkeit ist dan die Intensionen durch die beteiligte Personen zu spüren. Auf die eine Seite muß man sensibel bleiben, aber gleichzeitig strenge das zu Entstehende überwachen und schützen. Hier habe Ich das Gefahr bemerkt das man sich leicht auseinander ziehen lässt, wenn man nicht aufpasst!

8. Als letzter Schritt sehe Ich dan die Ueberlieferung und Ingebrachnahme. Dan ist die Geburt eine Tatsache und kann ein Gebäude sein Wirksamkeit selbständig ausführen.

Ich glaube die Entdeckung gemacht zu haben das wegen die Durchgang durch die verschiedene Zeitkunsten während des Processes die Möglichkeiten gegeben sind für die Benützer oder Zuschauer Neuschöpfer zu werden des Schöpfunsprocesses in die Erfahrung eines räumliches Kunstwerkes, die sich nur in die Zeit volziehen kann. Aus die räumliche Erfahrung in die Zeit löst die Entstehungsgeschichte des Kunstwerkes sich und wird so erfahrbar für die Zuschauer oder Benutzer. Damit kan er auch zu eine Wesensbegegnung mit dem Kunstwerk kommen und kann, im Fall der Architektur, der Bau Mensch werden.